Auf einen Blick

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zählt zu den wichtigsten Adressen für alle, die die Stadt über ihre Geschichte, Kunst und kulturelle Identität kennenlernen möchten.

Mitten in der Landeshauptstadt eröffnet das Museum einen umfassenden Blick auf mehr als 1.200 Jahre Stadtentwicklung und zeigt, wie sich Magdeburg immer wieder neu erfunden hat. Für kulturmotivierte Städtereisende bietet das Haus eine ideale Möglichkeit, historische Zusammenhänge zu verstehen und die vielen Facetten der Stadt einzuordnen. 

Der Magdeburger Reiter als bedeutendes Original

Zu den bekanntesten Exponaten gehört der Magdeburger Reiter. Das um 1240 geschaffene Denkmal gilt als ältestes freistehendes Reiterstandbild nördlich der Alpen und wird heute im eindrucksvollen Kaiser-Otto-Saal präsentiert. Der mittelalterlich anmutende Raum zählt zu den architektonisch bemerkenswertesten Museumsräumen der Stadt und schafft einen würdigen Rahmen für dieses außergewöhnliche Zeugnis europäischer Geschichte.

Gemeinsam mit den Begleitfiguren und den monumentalen Wandbildern aus dem Leben Ottos des Großen entsteht hier ein Ort, der die besondere Bedeutung Magdeburgs im Mittelalter unmittelbar erfahrbar macht.

Magdeburg im Wandel der Jahrhunderte

Die Dauerausstellung „Magdeburg – Die Geschichte der Stadt“ führt durch die bewegte Vergangenheit der Ottostadt. Der Rundgang beginnt bei der frühen Grenzfestung „Magadoburg“ und begleitet die Entwicklung zur bedeutenden Metropole des Mittelalters.

Thematisiert werden unter anderem das Magdeburger Recht, das weit über die Stadtgrenzen hinaus europäische Stadtentwicklungen beeinflusste, die Blütezeit unter Kaiser Otto dem Großen sowie prägende Epochen wie die Hansezeit und die preußische Festungsstadt.

Auch die tiefen Einschnitte der Stadtgeschichte finden ihren Platz. Die Zerstörungen von 1631 während des Dreißigjährigen Krieges sowie die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs zeigen, wie oft Magdeburg vor dem Neuanfang stand und welche Kraft in der Entwicklung der Stadt bis zur heutigen Landeshauptstadt steckt.

Kulturgeschichte anschaulich entdecken

Neben der Stadtgeschichte präsentieren die Historischen Kunstsammlungen Werke von der Antike bis zur Belle Époque. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen regionaler Geschichte und europäischen Kulturströmungen.

Das Museum ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern, historische Ereignisse nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in einen größeren kulturellen Zusammenhang einzuordnen. Wer sich für Architektur, Stadtentwicklung, Kunstgeschichte oder die Rolle Magdeburgs in Europa interessiert, findet hier zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen vertieften Blick auf die Stadt.


Häufige Fragen

Was Sie wissen wollen.

Wo befindet sich der originale Magdeburger Reiter?

Der originale Magdeburger Reiter wird heute im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums aufbewahrt. Auf dem Alten Markt steht eine Kopie des historischen Denkmals.

Was zeigt die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte?

Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung Magdeburgs von der ersten Erwähnung im Jahr 805 bis zur modernen Landeshauptstadt und behandelt zentrale Ereignisse und Epochen der Stadtgeschichte.

Für wen eignet sich ein Besuch des Museums?

Das Museum spricht insbesondere kulturinteressierte Städtereisende, Geschichtsinteressierte, Architekturbegeisterte sowie Besucherinnen und Besucher an, die Magdeburg besser verstehen möchten.

Welche Rolle spielt Kaiser Otto der Große im Museum?

Die Bedeutung Ottos des Großen für die Entwicklung Magdeburgs wird anhand bedeutender Exponate und Ausstellungsbereiche anschaulich vermittelt.

Warum ist das Kulturhistorische Museum für einen Städtetrip empfehlenswert?

Das Museum bietet einen fundierten Überblick über die Geschichte, Kultur und Identität Magdeburgs und eignet sich hervorragend als Einstieg für die weitere Erkundung der Stadt.